Zukunftsgrafik am Sande; so könnte der Sande in Zukunft aussehen: Es gibt deutlich mehr grün, Menschen sitzen in Cafés auf dem Platz, es fahren Busse, aber keine Autos

Klima-Wahlcheck zur Kommunalwahl in Lüneburg

Zu den Kommunalwahlen am 13. September 2026 hat der Klimaentscheid einen Klima-Wahlcheck für Lüneburg veröffentlicht. Angelehnt an den Wahl-O-Mat, können die Lüneburger:innen ihre eigenen Positionen zum Thema Klimaschutz jetzt mit denen der OB-Kandidierenden und deren Parteien abgleichen.
Der Wahlcheck ist in Zusammenarbeit mit der Klimaschutzorganisation GermanZero e.V.  und deren Netzwerk LocalZero  – zu dem auch der Klimaentscheid gehört – entstanden.

Da die Auswirkungen der Klimakrise immer deutlicher zu spüren sind, kommt den Städten eine zentrale Rolle im Klimaschutz zu. Zukunftsthemen wie Energiegewinnung, nachhaltige Mobilität und Entsiegelung können konkret vor Ort gestaltet werden. Der onlinebasierte Klima-Wahlcheck macht die klimarelevanten Positionen der OB-Kandidierenden transparent. Der Wahlcheck funktioniert ähnlich wie der Wahl-O-Mat: Wähler:innen können damit feststellen, wo die OB-Kandidierenden und deren Parteien hier vor Ort in Sachen Klimaschutz stehen. 

Für den Klima-Wahlcheck hat der Klimaentscheid den OB-Kandidierenden im Juli 2026 15 Thesen zum Thema Klimaschutz vorgelegt, zu denen Sie sich positionieren konnten. Geantwortet haben: 
Mats Dedow (Die PARTEI), Andrea Schröder-Ehlers (SPD), Claudia Kalisch (Grüne),  Heiko Meyer (unabhängig / UWG), Michel Pauly (VOLT), Thorben Peters (Linke), Frank Soldan (FDP).
Der OB-Kandidat der CDU, Patrick Pietruck, hat sich am Wahlcheck nicht beteiligt.

Der Klima-Wahlcheck verfolgt klare Ziele: nicht nur kurzfristig Transparenz zu schaffen, sondern langfristig Verantwortung einzufordern. Die veröffentlichten Antworten der OB-Kandidierenden zu konkreten Thesen schaffen greifbare klimapolitische Aussagen für politische Diskussionen. Die dokumentierten Positionen haben auch eine entscheidende Erinnerungsfunktion: Nach der Wahl können die Bürger:innen in Lüneburg im Blick behalten, ob die Versprechungen der Politiker:innen zum Klimaschutz auch eingehalten wurden.

Petition gegen den Neubau der A39 gestartet – jetzt online unterschreiben!
 
Der Neubau der A39 von Lüneburg nach Wolfsburg ist unwirtschaftlich, umweltschädlich und klimapolitisch nicht vertretbar. Das Verkehrswende-Bündnis Lüneburg und weitere Kooperationspartner fordern deshalb: 
Die Planungen und den Bau der A39 von Lüneburg nach Wolfsburg stoppen! 
 
 
Alles spricht gegen die A39:
1. Die A39 ist unwirtschaftlich: Die Kosten der A39 sind deutlich höher als ihr Nutzen.
2. Erhalt vor Neubau: 4.700 Autobahnbrücken sind sanierungsbedürftig.
3. Die A39 durchschneidet einen der größten zusammenhängenden Naturräume in Deutschland.
4. Lüneburg profitiert nicht von der Autobahn durch die Stadt – im Gegenteil!
5. Die Stadtautobahn zerstört Waldgebiete und Naturraum in Lüneburg.
6. Der Neubau der A39 ist unvereinbar mit Klimaschutz und Klimaschutzzielen.
7. Die A39 wird nicht zu Wirtschaftswachstum beitragen.
8. Es gibt Alternativen zur A39.
9. Mobilitätswende lohnt sich – jetzt und für unsere Zukunft.
 
Die Online-Petition „Keine Stadtautobahn durch Lüneburg: A39 stoppen!“ kann von allen Menschen in Deutschland unterschrieben werden. Bitte teilt die Petition.
Sharepic zur Petition gegen die A39, mit Abbildung des möglichen Verlaufs der Autobahn durch Lüneburg
Zukunftsgrafik Lüneburger Hafen

Unsere Vision „Lüneburg Hafen 2045“ ist da!                                             

Wir freuen uns riesig, euch das Ergebnis unseres kreativen Prozesses vorzustellen: Ein Zukunftsbild für einen lebendigen, nachhaltigen Hafen, der für neues Wirtschaften, gemeinsames Leben und Arbeiten steht.

Entstanden ist es in einem inspirierenden Workshop voller Energie, Vertrauen und Ideen. Viele engagierte Menschen und Organisationen haben mitgewirkt und gezeigt, wie viel Kraft in echter Zusammenarbeit steckt.

Die Visionsgrafik greift zentrale Themen auf: Transparenz in Produktion, regionale Wertschöpfung, Kooperation und Kreislaufwirtschaft, soziale Gerechtigkeit, starke Netzwerke und klimafreundliche Transformation.

Sie ist kein Bauplan, sondern ein Mutmacher – eine Einladung, das scheinbar Undenkbare zu denken und eine bessere Zukunft sichtbar zu machen. Teilt sie, nutzt sie als Inspiration oder Icebreaker – und lasst uns gemeinsam Lüneburgs nachhaltige Zukunft gestalten! 

Visualisierungen zum Monitoring

Monitoring von Klimaschutzmaßnahmen ist online

Mit dem Monitoring wollen wir Transparenz auf dem Weg Lüneburgs zur Klimaneutralität herstellen. Dort werden lokale Fortschritte und auch bestehende Herausforderungen und Hemmnisse beim Klimaschutz dargestellt. Die Webseite dient überdies dazu, weitere notwendige Maßnahmen vorzuschlagen. Am 14. Mai 2024 wurde die Monitoring Webseite und die Ziele des Tools vorgestellt. Anschließend wurde gemeinsam mit Gästen aus Politik, Verwaltung, Industrie und interessierten Bürger*innen diskutiert, welche Möglichkeiten das Tool bietet. 

Weitere Infos zu der Veranstaltung und wie jede*r selbst einen Teil zur Weiterentwicklung des Tools beitragen kann finden Sie hier.

Du möchtest ein schönes Hintergrundbild für Laptop, PC oder Tablet? Du möchtest täglich sehen, wie die Innenstadt von Lüneburg in Zukunft aussehen könnte? Dann lade Dir hier die Zukunfstrafik von „Am Sande“ herunter, die wie in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und Reinventing Society erstellt haben.

Zukunftsgrafik am Sande; so könnte der Sande in Zukunft aussehen: Es gibt deutlich mehr grün, Menschen sitzen in Cafés auf dem Platz, es fahren Busse, aber keine Autos
Team Klimaentscheid

Wir haben ein großes Ziel erreicht: Der Stadtrat hat die Forderung unseres Bürgerbegehrens angenommen. Damit gibt es nun einen verpflichtenden Ratsbeschluss, dass die Hansestadt bis 2030 klimaneutral wird und dafür bis Ende 2022 einen Klima-Aktionsplan erarbeitet, der die Maßnahmen zum Erreichen dieses Ziels enthält.

Wie geht es jetzt weiter? Als Bindeglied zwischen Gesellschaft und Politik möchten wir die Stadt auf ihrem Weg zur Klimaneutralität unterstützen und insbesondere die Erstellung des Klima-Aktionsplans unterstützend begleiten. 

Tritt gemeinsam mit uns für Klimaneutralität in Lüneburg bis 2030 ein – und bleibe auf dem Laufenden, indem ihr uns über Social Media folgt, unseren Newsletter abonniert oder einen Blick auf unsere Presseberichte und Beiträge werft

Klimaentscheid lüneburg

Stell Dir vor, Lüneburg leistet seinen Beitrag zum Klimaschutz...
...durch den Klimaentscheid Lüneburg
...durch direkte Demokratie
...durch Dich!

Warum ein Klimaentscheid in lüneburg?

Die wissenschaftlichen Fakten sind eindeutig: um eine extreme Erderhitzung zu umgehen, müssen wir möglichst schnell klimaneutral werden. Mit dem Klimaentscheid Lüneburg schließen wir uns GermanZero an – und erreichen direktdemokratisch, dass Lüneburg dieses Ziel bis spätestens 2030 erreicht.

...in der Organisation

Unser Orga-Team besteht bisher aus etwa 11 Menschen. Egal ob Finanzen, Medien oder lokale Vernetzung - Wir freuen uns über Deine Mitarbeit!


...durch Spenden

Materialien zur Unterschriftensammlung, Veranstaltungen und Werbematerialien kosten Geld. Falls Du oder Deine Organisation bzw. Dein Unternehmen Geld übrig habt, freuen wir uns über eine Spende!

...beim Überzeugen

Klimaneutralität kann für Dich nicht schnell genug gehen? Tausende Lüneburger:innen wollen noch vom Klimaentscheid und unseren Forderungen überzeugt werden. Tritt in den Dialog mit Familie und Freund:innen.

...als Bündnispartner:in

Unser breites Bündnis an Lüneburger Gruppen, die uns unterstützen, wächst und wächst. Deine Initiative, Dein Unternehmen oder Dein Verein ist noch nicht beim Bündnis Klimaentscheid Lüneburg dabei? Kontaktiere uns gerne!

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